35 Tipps
















  1. Egal, ob sie sich nun jeden Tag oder nur in Abständen sehen: schenken sie sich auf jeden Fall eine runde halbe Stunde ungeteilte und von Störungen freie Aufmerksamkeit.


  2. Sollten Sie später als vereinbart eintreffen, dann lassen Sie es den anderen wissen.


  3. Nehmen Sie wie auch immer geäußerte Gefühle ernst, sprechen Sie diese an und darüber, so wie es auch scheinbar gewünscht ist.


  4. Wenn Sie sich zurückziehen wollen, über Gesagtes und Geschehenes nachdenken wollen oder sich für sich allein sein wollen: lassen Sie es den anderen mit einer offenen Aussage wissen. Wenn diese Auszeiten Tage oder Wochen brauchen, dann stellt sich die Frage, ob und was für eine Beziehung Sie „wollen“. Darüber sollten Sie dann auch mit der/m Partner/in sprechen.


  5. Bieten Sie Hilfe an, verkneifen Sie sich aber nicht, vom Angebot direkt zur aktiven Hilfe überzugehen, es sei denn, Sie funken dadurch und „gerade jetzt“ in irgendetwas Eigenes hinein.


  6. Geben Sie ein Signal, wenn es später wird, als von Ihnen gesagt zwischen Ihnen verabredet wurde.


  7. Kümmern Sie sich um kleine und große Besorgungen, fragen Sie was fehlt, helfen Sie bei der Entsorgung.


  8. Zärtlichkeit drückt Ihre Gefühle aus und muss nicht zwangsläufig zum Sex führen. Wenn Sie also Ihre/n Partner/in wohltuend massieren, dann belassen Sie es dabei, sofern nicht absolut eindeutige Signale Sie auf einen anderen Pfad bringen wollen, den auch Sie bereit sind, jetzt zu gehen.


  9. Machen Sie kleine Reparaturen gleich, wenn Sie ihnen auffallen.


  10. Seien Sie zu keiner Tageszeit zu faul, sich zu duschen, waschen oder di Zähne zu putzen, wenn Körpergerüche ihren sonst so anziehenden Duft übertreffen, übertreiben Sie es aber auch nicht in Richtung Krankenhaus-Sterilität.


  11. Sorgen Sie einfach dafür, dass Ihre Sachen nicht den störend herumliegen oder auf Plätzen liegen, die der/die Partner/in als seine/ihre betrachtet.


  12. Wenn Sie etwas unternehmen wollen: machen Sie mehrere Vorschläge, von denen Sie wissen, dass diese für den Anderen attraktiv sind.


  13. Wie auch immer Sie eine Nachricht für Ihren Partner erreicht, halten Sie Namen und Inhalt durch Aufschreiben fest und geben Sie die Nachricht bei der nächsten Gelegenheit weiter.


  14. Stoßen Sie auf Informationen, von denen Sie wissen, dass sich Ihr/e Partner/in dafür interessiert, dann schneiden Sie diese aus oder machen Sie sich eine Notiz. Aber übertreiben Sie das auch nicht und präsentieren zwei Mal wöchentlich eine Sammelmappe.


  15. Unter Freunden und Bekannten oder auch in großer Gesellschaft schenken Sie ihrer/m Partnerin viel Aufmerksamkeit und wenn die Diskussion mal aus dem Ruder läuft: halten Sie mit guter Form zu ihr / zu ihm.


  16. Schreiben Sie ihm / ihr zwischendurch in einen Brief zu Ihren Gefühlen und zu ihrer Beziehung.


  17. Sicher ist das kein Muss, aber es ist einfach schöner, gemeinsam ins Bett und ins Land der Träume zu gehen. Und: wer weiß ...?


  18. Machen Sie einen Spaziergang, nehmen Sie sich in der Öffentlichkeit an die Hand und in den Arm, machen Sie Ihre Gefühle fühlbar.


  19. Auch nach Monaten oder Jahren kommt freundliche Höflichkeit in vielen Situationen gut an.


  20. Wenn Sie etwas Neues an ihr / ihm entdecken: sagen Sie, das / wie es Ihnen gefällt.


  21. Ein „Auf Wiedersehen“ wie ein „Guten Tag oder Abend“ im Vorbeigehen zeigt auf Dauer eine Wirkung: Distanz.


  22. Bringen Sie immer wieder irgendetwas mit, von dem Sie wissen, dass es dem anderen Freude macht.


  23. Ein leckeres Essen mit einem „War gar nicht so schlecht“ auszuzeichnen, zeugt von Gedanken- und Lieblosigkeit.


  24. Sprechen Sie über alles was rund ums Bett und im Bett geschieht in großer Offenheit mit Respekt und Achtung für Körper, Geist und Seele des Anderen.. Das soll nun aber nicht heißen, das Sie auf erotisierendes Ping - Pong verzichten und dann im Bett freizügige von beiden gewollte Sexualität unter der Moraldecke ersticken.


  25. Wenn Sie etwas stört, ärgert oder bekümmert: benennen Sie ihre Gefühle und Gedanken dazu mit Ich- Botschaften, verzichten Sie ganz auf Vorwürfe oder noch schlimmer darauf, dem Anderen Schuldgefühle einzupflanzen.


  26. Auch in der hitzigsten Auseinandersetzung gilt es Verletzungen zu vermeiden. Verzichten Sie auf Bemerkungen, die die Vergangenheit, das Aussehen oder persönliche Eigenheiten des Anderen betreffen. Es reicht vollkommen sehr deutlich zu machen, wie und warum es einem mit dem Sagen, Tun und Lassen des Anderen geht, warum man traurig, zornig oder .... ist.


  27. Halten Sie sich nicht mit Spekulationen darüber auf, was der Andere mit Rede und Verhalten vielleicht zum Ausdruck bringen will. Fragen Sie und hören Sie genau zu. Interpretieren Sie nicht, wenn Sie im Zweifel sind, sondern fragen Sie noch einmal, nun vielleicht für den / die Partner/in verständlicher.


  28. Es gibt immer wieder gute Gründe, auf Geleistetes stolz zu sein und dafür Anerkennung zu bekommen. Also sollten Sie bei solchen Gelegenheiten auch nicht geizig sein und eine besondere Leistung mit Aufmerksamkeit und mit Worten und Taten auszeichnen.


  29. Bemühen Sie sich in der jeweiligen Situation, also in der Gegenwart zu sein, DAS was da gerade geschieht wahr- und anzunehmen, das Jetzt-Geschehen nicht mit Vergangenem zu verquicken oder daraus Zukunftsgeschehen abzuleiten.


  30. Geben Sie sich gegenseitig die Freiheit und Zeit für eigenen Interessen, ohne dabei in egoistische Übertreibungen abzugleiten, bei der die Beziehung zum bequemen und beliebigen Anhängsel ohne eigene Verpflichtungen wird, eher einer ökonomisierten Beziehung gleicht.


  31. Wenn der Punkt unwichtig ist – und die meisten sind es beim näheren Hinsehen – dann verzichten Sie auf Diskussionen darüber, wer nun in dem Punkt recht hat. Warum? Rechthaberei geht auf Dauer auf die Nerven.


  32. Sollten Sie die Tendenz haben, gern und permanent andere zu kritisieren korrigieren, dann lassen Sie das draußen mit Freunden und Bekannten und in der Beziehung am besten ganz. In  dem Augenblick müssen wir nämlich wieder Kinderschuhe anziehen und die drücken im Erwachsenenalter rasch so schmerzhaft, dass wir lieber barfuss laufen.


  33. Liebesentzug und andere Formen der Bestrafung sind wirklich ungeeignet, die Beziehung wieder in Balance zu bekommen, eher wird dadurch das Vertrauen reduzierend ein Eskalationsprozess in Gang gesetzt, bei dem der Nervenschwächere an irgendeiner Stelle ausrastet und es heftig wird. Verzichten Sie auf Bestrafung, weil Sie sich damit letztlich selbst bestrafen. Sprechen Sie in Offenheit über das, was Sie so negativ bewegt hat, das Sie am liebsten ...... Sie werden sehen, damit erreichen Sie den anderen und gewinnen ihn  wahrscheinlich für ihre Perspektive.


  34. Sprechen Sie den Namen / Kosenamen ihres/r Partner/in immer wieder aus. Sagen oder hauchen Sie nicht gerade in intimsten Worten statt des Namens "Oh Schatz", das könnte eher störend wirken. Es ist nun mal so, dass wir alle zu gern unseren Namen hören und die Nennung des Namens ein ausgezeichnetes Mittel ist, Beachtung zu schenken.


  35. Was auch immer für Sie getan wird: lassen sie es ihre/n Partner/in tun und sagen Sie „Danke“. Was auch immer Sie für Ihre/n Partner/in tun können, tun Sie es und erwarten Sie nichts, auch kein „Danke“. Sie werden staunen, wie gut Ihr Befinden jederzeit ist, wenn Sie sich (relativ) erwartungsfrei verhalten.


 

Home - Impressum - aktuelle Seite zu Favoriten hinzufügen

(c) 2006 by Alfred E. Miess
Alle Angaben ohne Gewähr.